St. Pauli-Kirche zurück nach St. Pauli

Am Freitag, dem 15. Februar 2019 tagte die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Hamburg-Mitte, um das Wahlprogramm zu diskutieren und zu verabschieden. Bei dieser Versammlung wurde auch ein Initiativantrag besprochen. Hintergrund: der Kirchengemeinderat der St. Pauli-Kirche, die kurioserweise im Bezirk Altona und nicht im Stadtteil St. Pauli liegt, war an die Politik herangetreten, um um Unterstützung zu bitten, damit die Kirche, die dem Stadtteil seinen Namen gab, wieder in diesen zurückgeführt wird.

Im Mai feiert die Gemeinde der St. Pauli-Kirche ihr 200jähriges Bestehen. Dies hielt sie für einen guten Anlass, um den Fokus wieder auf diesen in den letzten Jahren so oft vergessenen Umstand zu legen.

Der Antrag:

St. Pauli-Kirche zurück nach St. Pauli

Sachverhalt:
Die heutige St. Pauli-Kirche, deren Vorgängerin bereits seit 1682 Erwähnung an diesem Ort findet, liegt im Hamburger Bezirk Altona. Die Grundsteinlegung des dieser Art heute so dort stehenden Gotteshauses erfolgte am 06. Mai 1819 und jährt sich somit bald zum zweihundertsten Mal. Vor Eingemeindung in die Hansestadt Hamburg, stand die Kirche in der Vorstadt, genannt Hamburger Berg. Als dieser 1833 Hamburg zugeordnet wurde, diente die St. Pauli-Kirche dem Stadtteil sogar als Namensgeberin. Der Stadtteil St. Pauli selbst gehört bis heute zum Bezirk Hamburg-Mitte.

1937 erfolgte während der NS-Zeit die Umsetzung des Groß-Hamburg-Gesetzes, wonach u.a. die zuvor preußische Stadt „Altona“ hamburgisch wurde. Bis dahin verlief die Grenze zwischen Altona und Hamburg wesentlich weiter westlich, nämlich entlang der Straße Pepermölenbek bis hin zum Nobistor.

Am 26. Oktober 1938 ergaben sich formell geänderte Grenzverläufe aus der „Bekanntmachung über die Gebietseinteilung der Hansestadt Hamburg vom 26. Oktober 1938“ (Hamburgisches Verordnungsblatt 1938 S. 207). Der damalige Reichsstatthalter und Gauleiter des Gaues Hamburg der NSDAP ließ die Grenzen der Bezirke so ziehen, dass sich leistungsfähige Ortsgruppen bilden ließen. Hauptaugenmerk der Neuzuschneidung lag darin, sich „in erster Linie nach dem Gesichtspunkt der bestmöglichen politischen Erziehung und sozialen Betreuung der Bevölkerung [zu orientieren].“ (vgl. Die neue Gebietseinteilung der Hansestadt Hamburg, In: „Hamburgs Verwaltung und Wirtschaft“ (Monatsschrift), Jahrgang 1938, Heft 8 S. 153/154)

Nach Kriegsende gab es keinerlei gebietliche Änderungen, auch wenn der „Ursprungssinn“, einzig und allein der NS-Ideologie geschuldet, nun nicht mehr war.

In der Dezember-Sitzung des Kirchengemeinderates der Gemeinde St. Pauli befasste sich dieser erneut mit dem Umstand, dass die Namensgeberin nicht mehr zum Stadtteil gehört:
„Aufgrund des oben gegebenen historischen Einblicks erscheint es nur logisch, dass die Grenzen zwischen den Stadtteilen und Bezirken erneut überdacht werden. Historische und sozialräumliche Gründe sprechen für eine Korrektur der Bezirksgrenze, zumal 90 Prozent der Gemeindeglieder in Hamburg-Mitte leben.
Mit Änderung der Bezirksgrenze würden sich neue Zuständigkeiten in zahlreichen Verwaltungsverfahren ergeben, was die beiden beteiligten Bezirksverwaltungen aber bereits bei Schaffung des Stadtteils „Sternschanze“ in 2007 praktiziert haben.“

Beschluss:

Die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Hamburg-Mitte bittet die SPD-Bezirksfraktion und die SPD-Bürgerschaftsfraktion sich mit diesem Antrag zu befassen und eine Umsetzung der Grenzverlegung zu ermöglichen.

Einstimmig beschlossen die Genossinnen und Genossen, diesen Antrag an die zuständigen Gremien weiterzugeben mit der Bitte um Befassung.

DER BEZIRKSWAHLKAMPF BEGINNT JETZT! UNSER SPITZENKANDIDAT TOBIAS PIEKATZ:

Am 10.12.2018 haben wir im Saal der Bezirksversammlung tolle Kandidatinnen und Kandidaten für die Bezirksversammlungswahl am 26.05.2019 aufgestellt. Als euer Spitzenkandidat auf der Bezirksliste habe ich mich über den großen Zuspruch von den Delegierten gefreut und bedanke mich für euer Vertrauen. Es macht mich unendlich stolz mit euch zusammen in den Wahlkampf zu ziehen!

Wenn wir gemeinsam in den Wahlkampf ziehen, brauchen wir eine gemeinsame Idee. Ein Regierungsprogramm. Es muss eingängig und präzise sein, einfach zu erzählen, glaubwürdig und es muss kritischen Fragen standhalten. Das Programm liegt noch nicht vor, das müssen wir die nächsten Wochen gemeinsam erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass wir drei Kernthemenfelder für den Wahlkampf haben:

10.000 Wohnungsgenehmigungen im Jahr
Wir haben den Hamburgerinnen und Hamburgern versprochen, jedes Jahr 10.000 Wohnungen zu genehmigen, dadurch bleiben die Mieten stabil, damit sich jede und jeder eine Wohnung in Hamburg leisten kann. Über den Bezirk verteilt müssen wir uns für den Drittelmix einsetzen.

Das heißt sozial geförderte Wohnungen, normale Mietwohnungen, aber auch erschwingliche Eigentumswohnungen. Nur so bleibt Hamburg Mitte vielfältig. Wir wollen lebendige Quartiere die ihren Bewohnerinnen und Bewohnern eine Heimat bieten. In der Zukunft wird das schwerer, weil wir weniger Grundstücke zur Verfügung haben.

Ich bin aber überzeugt, dass die Genossinnen und Genossen in den Stadtentwicklungsausschüssen die richtigen Entscheidungen treffen und Hamburg Mitte ein Ort für uns alle bleibt. Seit 2011 regieren wir den Bezirk und haben bewiesen: Die SPD kann wohnen!

Bedarfsgerechte soziale Infrastruktur
In einer wachsenden Stadt muss die soziale Infrastruktur vom Sportplatz, über den Jugend- und Seniorentreff bis hin zu städtischen Beratungsangeboten wie der Elternschule bedarfsgerecht mitwachsen.

Dabei müssen wir darauf achten, dass wir die guten Angebote fördern und ausbauen, aber auch überholte Konzepte neu entwickeln. Dazu stehen in den kommenden Jahren 100 Millionen Euro des Bundes und der Stadt für den Bezirk Hamburg-Mitte zur Verfügung. Davon werden viele Sportplätze saniert und neue Häuser der Jugend zusammen mit Seniorentreffs gebaut.

In Horn fangen wir an. Wir wollen die modernsten Jugendtreffs des Bezirks und die besten Beratungsangebote sinnvoll kombinieren und tolle Angebote schaffen.

Lebenswerter Bezirk
Jeder von uns nutzt die Parks und Grünanlagen und die Plätze der Stadt in seiner Freizeit. Im lebenswerten Bezirk geht es um die kleinen Sachen die unsere Stadtteile schöner machen.

Wir kümmern uns um Erhalt oder Instandsetzung von Spiel- und Bolzplätzen und Aufstellung von Bänken, die gerade von aufmerksamen Senioren und Seniorinnen an bestimmten Stellen gefordert werden. Dazu stehen in den kommenden Jahren dank Johannes 30 Millionen Euro für die Sanierung von Parks in Hamburg-Mitte zur Verfügung. Hinzu kommt die Neuanlegung des Alster-Bille-Elbe Grünzugs von St. Georg bis Rothenburgsort. Es ist wichtig, dass wir im Bereich der Sicherheit und Ordnung noch besser werden. Wir benötigen einen durchsetzungsfähigen Ordnungsdienst und eine Polizei vor Ort die sich in den Parks und auf den Plätzen präsent zeigt.

In den kommenden Monaten werden die Fachpolitiker der Bezirksfraktion euch die drei Kernthemenfelder und weitere wichtige Punkte hier  ausführlich erklären, damit ihr alle wisst was die SPD in Hamburg-Mitte tolles macht. Denn mit der Aufstellung aller Kandidatinnen und Kandidaten auf allen Listen beginnt der Wahlkampf für uns in Hamburg-Mitte genau: jetzt! Nun gilt es, den Wählerinnen und Wählern aufzuzeigen, was wir bereits in den letzten Jahren für sie erreicht haben und sie von unseren neuen Ideen zu überzeugen, sie damit zu begeistern und uns darin zu unterstützen! Erklärt einfach euren Nachbarn, euren Freunden und Bekannten was die SPD in Hamburg-Mitte macht und erklärt was wir vorhaben.

Ich bin davon überzeugt, dass wir den besten Plan und die besten Ideen für den gesamten Bezirk Hamburg-Mitte haben.
Ich lade euch alle ein, am Wahlprogramm mitzuschreiben. Schreibt dazu einfach eure Ideen und Vorschläge zum Bezirkswahlkampf an das Fraktionsbüro, den Kreis oder wendet euch an die Bezirksabgeordneten und Kandidatinnen und Kandidaten in eurem Distrikt.

Lasst uns zusammen kämpfen mit unseren Themen, unseren tollen Kandidatinnen und Kandidaten und mit eurer Unterstützung. Ich bin optimistisch, dass Hamburg-Mitte weiterhin von der SPD regiert bleibt. Wir werden stärkste Fraktion. Ohne uns geht nichts in Mitte!

Ich freue mich auf den Wahlkampf!
Euer Tobias

ÜBER TOBIAS PIEKATZ

Ich bin 2006 zum Politikstudium an die Helmut-Schmidt-Universität nach Horn gekommen. Inzwischen wohne ich mit meiner Frau und unseren Kindern in Billstedt. Ich arbeite beim Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) in Hamburg Bahrenfeld als Projektleiter für die Campusentwicklung und fahre jeden Morgen mit dem Rad einmal quer durch den besten Bezirk der Welt.

2011 wurde ich für Horn in die Bezirksversammlung gewählt und seitdem ist mein Schwerpunkt die Baupolitik und die Stadtentwicklung, ich war in der Vergangenheit aber auch Mitglied im Sportausschuss und den Regionalausschüssen Horn, Hamm, Borgfelde und Rothenburgsort sowie Wilhelmsburg. Seit drei Jahren bin ich der Parlamentarische Geschäftsführer der Bezirksfraktion. Ich bin Mitglied der AWO und 2. Vorsitzender des Jugendtreffs Hamm.

FRÜHSCHOPPEN UND BERLINFAHRT

POLITISCHE BERLINFAHRT
auch 2019 immer samstags:
26. Januar | 30. März | 27. April | 25. Mai
Bushaltestelle Kirchenallee | 07.00 Uhr

Es geht mit unserem Bundestagsabgeordeten Johannes Kahrs in die Hauptstadt: Auf dem Programm steht eine Stadtrundfahrt, der Besuch des Reichstagsgebäudes und der SPD-Bundestagsfraktion mit Diskussion.

Außerdem gibt es noch Freizeit, um Berlin auf eigene Faust zu erkunden. So gibt es spannende Einblicke ins politische Berlin und in das Herz unserer Hauptstadt. Sagt ruhig Freunden und Bekannten Bescheid und meldet Euch für die kommenden Fahrten an.

BUNDESPOLITISCHER FRÜHSCHOPPEN
auch 2019 immer sonntags von 11 – 13 Uhr:
27. Januar | 24. Februar | 28. April | 26. Mai
Rheinische Republik, Stadthausbrücke 1-3

Beim bundespolitischen Frühschoppen diskutiert unser Bundestagsabgeordneter Johannes Kahrs einmal im Monat mit seinen Gästen über die aktuellen politischen Themen in der Rheinischen Republik auf der schönen Fleetinsel. Gern laden wir Euch dort auf ein Getränk und einen kleinen Snack ein.

Für die Frühschoppen und die Berlinfahrten bitten wir um verbindliche Anmeldung im Bundestagsbüro unter der Telefonnummer 280 555 55 oder schreibt einfach eine E-Mail an johannes@kahrs.de

BUNDESHAUSHALT 2019: ERNEUT ERFOLGREICH FÜR UNSERE STADT

Die Beratungen zum Bundeshaushalt 2019 verliefen für Hamburg wieder einmal äußerst erfolgreich. Insgesamt rund 175 Mio. Euro Bundesmittel investiert der Bund in den kommenden Jahren in verschiedene Projekte der Hansestadt. Von der Start-Up-Förderung über die Neugestaltung von Parkanlagen bis hin zu zahlreichen Kulturprojekten ist ein breites Spektrum an Maßnahmen vertreten:

Rund um das Forschungszentrum DESY und auf dem Gelände der Trabrennbahn soll die „Science City Bahrenfeld“ entstehen – ein Areal, das Wissenschaft, Wirtschaft und Wohnen miteinander verzahnt. Unter der Federführung von DESY soll in der Nachbarschaft ein großes Technologiezentrum für Start-up-Firmen gebaut werden, unterstützt mit 95 Millionen Euro vom Bund.

Das Altonaer Museum gehört zum Kernbestand der Hamburger Museen. Im Jahr 1863 gegründet und 1901 mit einem Museumsneubau ausgestattet, ist es eines der Traditionshäuser in der Hamburger Museumslandschaft. Für eine grundlegende Sanierung, einen Teil-Neubau und die Überarbeitung der Ausstellung stellt der Bund 19,5 Mio. Euro zur Verfügung. Die gleiche Summe wird Hamburg bereitstellen.

Für die Aufwertung von Grünanlagen im Hamburger Osten sollen bis zum Jahr 2022 insgesamt 30 Millionen Euro ausgegeben werden. Der Bund und die Stadt Hamburg beteiligen sich hieran je zur Hälfte. Mit den Mitteln soll eine Entwicklung zu attraktiven und vielfältig nutzbaren Freiräumen ermöglicht werden, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen vor Ort ausgerichtet sind. Ein Schwerpunktgebiet wird der Öjendorfer Park sein.

Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle umspannt Kunst aus acht Jahrhunderten und ist eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands. 2019 feiert die Kunsthalle ihr 150-jähriges Jubiläum und wird dort das Erreichte und die Projekte der Zukunft präsentieren. Trotz umfangreicher Modernisierung (2014-2016) besteht weiterer Sanierungsbedarf. Vor diesem Hintergrund soll die Kunsthalle in den Bereichen Kupferstichkabinett, Bibliothek sowie Sammlungsbereich und historischem Archiv räumlich erweitert und modernisiert werden. Der Bund stellt hierfür 10,7 Millionen Euro zur Verfügung. Hamburg beteiligt sich in gleicher Höhe.

Die zwischen 1968 und 1973 errichtete Alsterschwimmhalle galt seit Aufnahme des Betriebs als das Flaggschiff der Hamburger Bäder – aufgrund der Besucherzahlen aber auch aufgrund der imposanten Architektur. Nach über 40 Betriebsjahren zeigt sich mittlerweile bei der unter Denkmalschutz stehenden Schwimmhalle ein erheblicher Sanierungsbedarf, der mit etwa 70 Millionen Euro Gesamtkosten geschätzt wird. Nun soll die Grundsanierung im Bereich des Denkmalschutzes mit 10 Millionen Euro des Bundes mitfinanziert werden.

Der Friedhof Ohlsdorf – flächenmäßig der größte Parkfriedhof Europas – ist in jeder Hinsicht ein Kulturdenkmal ersten Ranges. Auf dem rund 400 Hektar großen Friedhof befinden sich 12 Kapellen und 26 Mausoleen. Die Entstehungszeit der Bauten reicht von 1880 bis 1983. Diese einzigartigen Zeugnisse der Geschichte, gilt es nachhaltig zu erhalten und denkmalgerecht zu sanieren. Der Sanierungsrückstand wird auf rund 18,1 Millionen Euro kalkuliert. Der Bund stellt, verteilt über die nächsten fünf Jahre, 9,1 Millionen Euro der  Summe zur Verfügung.

Die Evangelische Stiftung Alsterdorf erhält Bundesfördermittel in Höhe von etwa 7,5 Millionen Euro für umfangreiche Sanierungs-, Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im Projekt „Straße der Inklusion“. Ziel des Projektes ist die Errichtung eines barrierefreien Gedenk- und Lernortes, an dem sich Besucher mit der systematischen Massenermordung von Menschen mit Behinderungen in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen können. Die Gebäude befinden sich derzeit allerdings in einem baufälligen Zustand. Der geschätzte Finanzierungsbedarf beläuft sich auf knapp 15 Millionen Euro. Die Hälfte der Kosten für die Sanierung kann nun durch die Förderung des Bundes gedeckt werden.

Das Kraftwerk Bille ging 1901 als viertes Hamburger Kraftwerk ans Netz. Die Liegenschaft überstand als eines der wenigen Gebäude im industriell geprägten Hamburger Osten die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg. Es ist damit Hamburgs ältestes erhaltenes Kraftwerk und ein anschauliches Zeugnis der Hamburger Industrie- und Baugeschichte. Der Bund beteiligt sich an der denkmalgerechten Sanierung mit 2,35 Millionen Euro. Mit Projekten aus Kunst und Kultur in dem Gebäude soll der Hamburger Osten sodann ein neues Vorzeigeprojekt bekommen.

Die Privattheatertage wurden 2012 als Festival, Leistungsschau und Wettbewerb ins Leben gerufen und erfreuen jährlich das regionale und überregionale Publikum. Seither haben sich rund 182 unterschiedliche Privattheater aus 67 Städten und Orten Deutschlands beworben. Vom 11. Juni bis 23. Juni 2019 sollen nun die 8. Privattheatertage in Hamburg stattfinden. Für die Durchführung dieses Festivals stellt der Bund bis 2021 jedes Jahr 500.000 Euro zur Verfügung.

Das Bundesjugendballett ist eine Zierde der Hamburger Kulturlandschaft mit internationaler Ausstrahlung. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt auf die jahrelange finanzielle Unterstützung des Bundes zurückzuführen. Hieran wollen wir anknüpfen und machen das Projekt mit einer Finanzierung von 2,8 Millionen Euro über die nächsten vier Jahre zukunftsfest.

Im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms werden außerdem folgende Projekte mit Bundesmitteln gefördert: Haus des CVJM zu Hamburg (79.000 €), Kohle-Dampf-Seeschiff „Stettin“ (530.000 €), Harburger Schlossgewölbe (190.000 €), Kirche St. Pauli (346.000 €) sowie die Dreieinigkeitskirche St. Georg (305.000 €).

BUNDESPOLITISCHER FRÜHSCHOPPEN – IN BILLSTEDT | MIT HILDEGARD JÜRGENS, MdHB

Am Sonntag, 21. Oktober lädt unsere Billstedter Bürgerschaftsabgeordnete Hildegard Jürgens mit unserem Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs zum nächsten Frühschoppen in Billstedt ein.

Bei einem kleinen Snack und bei Getränken gibt es hier eine gute Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren. Natürlich freuen wir uns, wenn ihr mit dabei seid – wir freuen uns noch mehr, wenn ihr vielleicht die Eine oder den Anderen aus eurem Bekanntenkreis mitbringt, die wir gemeinsam für die SPD begeistern können.

Der Frühschoppen findet im „adam&sophie“ (ehemals Café Hornung), Hasenbanckweg 58 von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt. Anmelden könnt ihr Euch in Johannes Büro unter 280 555 | johannes@kahrs.de .

BESUCH „GARTEN DER FRAUEN“ MIT ANNKATHRIN KAMMEYER, MdHB & HILDEGARD JÜRGENS, MdHB

Der Garten der Frauen ist eine Gedenkstätte des Vereins Garten der Frauen e.V., die sich auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg befindet und in der an Frauen, die in der Hamburger Geschichte bedeutend waren, erinnert wird.

Am Sonnabend, den 3. November um 14.00 Uhr werden wir von Frau Dr. Bake über die Gedenkstatte geführt. Danach gehen wir dann gemeinsam ins Cafe Fritz.

Anmeldung bis zum 31. Oktober:
annkathrin.kammeyer@gmail.com.

FRÜHSCHOPPEN MIT FINANZSENATOR DR. ANDREAS DRESSEL

Bei meinem Frühschoppen dürfen wir im Oktober unseren Finanzsenator Dr. Andreas Dressel begrüßen. Er wird uns Rede und Antwort zu den Haushaltsplanungen des Senats und der laufenden Beratung in der Hamburgischen Bürgerschaft stehen. Gerne lade ich Euch dazu auf ein Getränk bei kleinem Snack ein.

Sonntag, 28. Oktober | 11 – 13 Uhr
Rheinische Republik
Stadthausbrücke 1 – 3

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Platzanzahl ist begrenzt. Wir empfehlen frühes Kommen.

HAMBURG WÄCHST DURCH INVESTITIONEN – NEUER HAUSHALTSPLAN FOKUSSIERT DIE BEREICHE KITA, BILDUNG, WOHNUNGSBAU UND INFRASTRUKTUR

Unser Senat hat seinen Haushaltsplan 2019/2020 der Hamburgischen Bürgerschaft zur Beratung vorgelegt. Das 2011 beschlossene Konzept zur Konsolidierung des Haushalts gilt weiterhin und die ab 2019 wirksame Schuldenbremse wird sicher eingehalten. Um den Bedürfnissen einer wachsenden Stadt gerecht zu werden, investieren wir sogar mehr als geplant. Von 14,2 Milliarden in 2018 steigen die Ausgaben auf 15,5 Milliarden im Jahr 2019 und auf fast 16 Millarden im Jahr 2020, wenn die Bürgerschaft zustimmt.

Den größten Posten des Doppelhaushalts veranschlagen die Politikfelder Arbeit, Soziales, Familie und Integration mit 3,5 Mrd. Euro: Damit Hamburg noch familienfreundlicher wird, stellen wir nicht nur eine gute Kinderbetreuung sicher, sondern stärken Familienprojekte und Alleinerziehende.

Darüber hinaus soll das Integrationskonzept umgesetzt werden, sodass Geflüchtete schneller am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Auch die chancengerechte Teilhabe behinderter Menschen wird durch Eingliederungshilfe und Barrierefreiheit gestärkt. Bildungspolitik bleibt weiter ein Schwerpunkt mit über 2,6 Mrd. Euro: Zentrale Anliegen sind kleinere Klassen, Ganztagsangebote und Inklusion.

Auch in den kommenden Jahren wird gezielt Wohnraum gefördert und die Infrastruktur ausgebaut. Allein rund 140 Mio. Euro sind für die Erneuerung von Straßen und Radwegen sowie Brücken vorgesehen. Unser Senator Andreas Dressel setzte sich unter anderem für die Verstärkung der inneren Sicherheit, der Polizei, der Feuerwehr und Justiz ein. Kosten für die Behörde für Umwelt und Energie werden jeweils mit ca. 366 Mio. veranschlagt. Darin enthalten ist das Naturschutzgroßprojekt „Natürlich Hamburg!“. Weiterhin werden die Modernisierung der Krankenhausversorgung sowie die Versorgung der älteren Hamburger finanziell gefördert.

OTHMARSCHEN: DAS JENISCH-HAUS WIRD SANIERT – BEGEHUNG AM 14. OKTOBER – JETZT ANMELDEN!

Für die Sanierung des Jenisch-Hauses an der Elbe wurden Mittel in Höhe von 8 Millionen Euro vom Haushalts-Ausschuss des Deutschen Bundestages bewilligt.

Im Zuge der Arbeiten wird die „Perle im Jenisch-Park“ modernisiert und barrierefrei umgebaut. Der ehemalige Landsitz des Hamburger Kaufmanns Martin Johan Jenisch wurde Anfang der 1830er Jahre erbaut und ist heute Heimat für Kunst und Kultur an der Elbe.

Im Erdgeschoss sind mehrere repräsentative Säle mit Mobiliar, Gemälden und Skulpturen aus dem Empire und dem Biedermeier eingerichtet. Das Obergeschoss beherbergt wechselnde Sonderausstellungen mit Schwerpunkt auf Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts, aktuell ist dort die Ausstellung „Klassisch Dänisch – Norddeutsche Baukultur seit 1790“ zu bewundern.

Am Sonntag, den 14. Oktober, um 15:30 Uhr (Treffpunkt direkt vor Ort) laden unsere Hamburger MdBs Johannes Kahrs und Matthias Bartke zu einer Begehung dieses Hamburger Kleinods ein: Geführt von der Direktorin, Prof. Dr. Dauschek, und Mitarbeitenden erfahren Interessierte über Geschichte und Zukunft des Hauses. 25 Personen können kostenlos teilnehmen – Anmeldung nach dem Windhundverfahren unter 280 55555 | johannes@kahrs.de.