Erstes Digitales BarCamp Hamburg-Mitte

Seit fast einem Jahr befinden wir uns nun schon in der Pandemie. Auch unser Parteileben ist dadurch verständlicherweise sehr anders geworden. Viele Treffen finden auf digitaler Ebene statt, wie zum Beispiel auch unsere Kreisweihnachtsfeier, etliche Distriktversammlungen, Bürgerschafts- und Bezirksausschüsse oder auch der Kreisvorstand. Um das Gute in dieser Form der Zusammenkunft zu sehen: Man kommt auch leichter an interessante Gesprächspartner ran – digital lässt es sich häufig bei der einen oder dem anderen auch spontan einrichten.

Nun wollen wir das Ganze weiterführen und haben im letzten Kreisvorstand im Januar beschlossen, dass wir ein digitales BarCamp des Kreises Hamburg-Mitte durchführen. „Was ist denn das?“, fragen sich nun bestimmt einige. BarCamps sind Veranstaltungen mit offenen Workshops, deren Inhalte die Teilnehmenden zu Beginn dieser Tagung festlegen. Es soll nicht stur und stoisch an festgeschriebenen Themen gearbeitet werden, sondern vielmehr soll Sinn und Zweck sein, sich in verschiedenen Räumen zu verschiedenen Thematiken auszutauschen. Worum es da inhaltlich genau geht, bestimmen alle Mitglieder direkt vor Ort mit; nur der grobe Rahmen wird dabei im Vorfeld vorbereitet.

Wir haben uns überlegt, dass das erste „Digitale BarCamp Hamburg-Mitte“ am Sonnabend, dem 27. Februar 2021 von 10-16 Uhr stattfinden soll.

Natürlich bist Du als teilnehmende Person nicht über den gesamten Zeitraum zu einem einzigen Thema an einer Diskussion beteiligt. Es werden verschiedenen Panels / Diskussionsräume angeboten und Du suchst Dir vor Ort aus, zu welchem Bereich Du mitdiskutieren und mitarbeiten möchtest. Vielleicht möchtest Du sogar selbst ein Thema einleiten?

Zum Ende unseres kleinen Kongresses treffen wir uns alle wieder im „Hauptraum“ und tragen zusammen, was den Tag über erarbeitet wurde. Nebenbei wird es auch immer Gelegenheit zum informellen oder spontanem Austausch geben.

Ich sehe dieses Format als Chance, uns trotz dieser Zeit zu sortieren, das Jahr zu planen, auf den bevorstehenden Wahlkampf vorzubereiten und bin sehr gespannt auf Eure Ideen, Eingaben und Gestaltungsvorschläge.

Wenn Du schon jetzt Ideen hast, die Du einbringen möchtest, dann melde Dich bitte kurz im Kreisbüro.

Auf eine spannende Veranstaltung!

Eure Hansjörg Schmidt


Weitere Infos:

Zur Anmeldung geht es hier!

Wie läuft es ab?

Wir starten um 10 Uhr mit der Begrüßung und der Sessionplanung. Danach verteilen wir uns auf die verschiedenen virtuellen Räume.

Wie kann ich mitmachen?

Registrier Dich einfach über den Link oben. Du brauchst Zoom, damit Du per Video an den Sessions teilnehmen kannst!

Wie kann ich mich einbringen?

Das Barcamp basiert im Ablauf, in der Sessionplanung, in der Dokumentation und ansonsten auch überall sonst auf Eigenverantwortung und Eigeninitiative. Jede/r kann mit seinen/ihren Beiträgen zum Erfolg der Veranstaltung beitragen.

Bin neugierig, habt Ihr schon Namen und Themen?

Ja, es haben sich schon unter anderem Melanie Leonhard, Kevin Kühnert, Katarina Barley und viele andere spannende Referenten angemeldet. Die Themen reichen von Wahlkampfkampagnen über Tierschutz bis hin zu brandaktuellen Themen wie den Wallstreet-Bets und der US-Wahlnachlese. Und Du kannst gerne auch noch Themen einbringen.

HANSJÖRG SCHMIDT NEUER KREISVORSITZENDER

Hansjörg Schmidt (Foto: Jannik Bartosch)

Hansjörg Schmidt (45) ist neuer Kreisvorsitzender der SPD Hamburg-Mitte. Die Kreisdelegiertenversammlung hat den Bürgerschaftsabgeordneten aus Horn mit 80,6 Prozent am 23.10.2020 gewählt.

Die Wahl war notwendig, da Johannes Kahrs im Mai 2020 überraschend den Rücktritt von allen politischen Ämtern bekannt gab. Dies beinhaltete auch den Posten des Kreisvorsitzenden, den er seit 2002 innehatte. Über die Sommermonate wurde der Kreis Mitte kommissarisch der Bürgerschaftspräsidentin und stellvertretenden Kreisvorsitzenden Carola Veit betreut.

Am vorletzten Freitag im Oktober fand eine Kreisdelegiertenversammlung – nicht wie üblich im Kurt-Schumacher-Haus, sondern wegen der Corona-Pandemie in einem eigens dafür angemieteten Saal – statt. In dieser kurzen Veranstaltung stellte sich Hansjörg Schmidt zur Wahl. Zuvor war er einstimmig vom Kreisvorstand für das Amt des Kreisvorsitzenden nominiert worden. Sein Wahlergebnis zeigt die große Zustimmung zu seiner Person unter den Genossinnen und Genossen, die sich auf die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Kreisvorsitzenden freuen.

„Es sind große Fußstapfen in die ich da trete“, so Schmidt. „Johannes Kahrs hat große Verdienste um die SPD Hamburg-Mitte und ich trete seine Nachfolge mit großem Respekt an. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und verfolge das Ziel, die Vielfalt an Meinungen und talentierten Personen im Kreis zu fördern und auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören. Im Vordergrund steht nun die Bundestagswahl 2021, auf die wir uns komplett fokussieren, um wie in all den Jahren zuvor wieder ein Direktmandat für die SPD in Hamburg Mitte zu erlangen.“

Über Schmidt:
Hansjörg Schmidt ist Geschäftsführer eines Softwareunternehmens, welches er 2001 gemeinsam mit vier weiteren Kollegen aus dem Studium der Informatik heraus gegründet hat.
Von 1997 bis 2011 war er Mitglied in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Von 2001 bis 2008 war er dort stv. Fraktionsvorsitzender. Von 2008 bis 2011 war Hansjörg Schmidt Fraktionsvorsitzender der SPD.
Seit 2011 ist er direkt gewählter Abgeordneter für den Wahlkreis I. Zugleich war er in dieser Legislaturperiode Vorsitzender des Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Medien.
2015 und auch 2019 gelang ihm jeweils die Wiederwahl. Für seine Fraktion ist er seitdem der Fachsprecher für Wirtschaft sowie Medien- und Netzpolitischer Sprecher.
Seit 2017 ist er Mitglied im NDR-Rundfunkrat.
Hansjörg Schmidt ist verheiratet und hat ein Kind und lebt seit seiner Geburt in Hamburg-Horn und Hamm und ist Vorsitzender der SPD-Horn.

St. Pauli-Kirche zurück nach St. Pauli

Am Freitag, dem 15. Februar 2019 tagte die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Hamburg-Mitte, um das Wahlprogramm zu diskutieren und zu verabschieden. Bei dieser Versammlung wurde auch ein Initiativantrag besprochen. Hintergrund: der Kirchengemeinderat der St. Pauli-Kirche, die kurioserweise im Bezirk Altona und nicht im Stadtteil St. Pauli liegt, war an die Politik herangetreten, um um Unterstützung zu bitten, damit die Kirche, die dem Stadtteil seinen Namen gab, wieder in diesen zurückgeführt wird.

Im Mai feiert die Gemeinde der St. Pauli-Kirche ihr 200jähriges Bestehen. Dies hielt sie für einen guten Anlass, um den Fokus wieder auf diesen in den letzten Jahren so oft vergessenen Umstand zu legen.

Der Antrag:

St. Pauli-Kirche zurück nach St. Pauli

Sachverhalt:
Die heutige St. Pauli-Kirche, deren Vorgängerin bereits seit 1682 Erwähnung an diesem Ort findet, liegt im Hamburger Bezirk Altona. Die Grundsteinlegung des dieser Art heute so dort stehenden Gotteshauses erfolgte am 06. Mai 1819 und jährt sich somit bald zum zweihundertsten Mal. Vor Eingemeindung in die Hansestadt Hamburg, stand die Kirche in der Vorstadt, genannt Hamburger Berg. Als dieser 1833 Hamburg zugeordnet wurde, diente die St. Pauli-Kirche dem Stadtteil sogar als Namensgeberin. Der Stadtteil St. Pauli selbst gehört bis heute zum Bezirk Hamburg-Mitte.

1937 erfolgte während der NS-Zeit die Umsetzung des Groß-Hamburg-Gesetzes, wonach u.a. die zuvor preußische Stadt „Altona“ hamburgisch wurde. Bis dahin verlief die Grenze zwischen Altona und Hamburg wesentlich weiter westlich, nämlich entlang der Straße Pepermölenbek bis hin zum Nobistor.

Am 26. Oktober 1938 ergaben sich formell geänderte Grenzverläufe aus der „Bekanntmachung über die Gebietseinteilung der Hansestadt Hamburg vom 26. Oktober 1938“ (Hamburgisches Verordnungsblatt 1938 S. 207). Der damalige Reichsstatthalter und Gauleiter des Gaues Hamburg der NSDAP ließ die Grenzen der Bezirke so ziehen, dass sich leistungsfähige Ortsgruppen bilden ließen. Hauptaugenmerk der Neuzuschneidung lag darin, sich „in erster Linie nach dem Gesichtspunkt der bestmöglichen politischen Erziehung und sozialen Betreuung der Bevölkerung [zu orientieren].“ (vgl. Die neue Gebietseinteilung der Hansestadt Hamburg, In: „Hamburgs Verwaltung und Wirtschaft“ (Monatsschrift), Jahrgang 1938, Heft 8 S. 153/154)

Nach Kriegsende gab es keinerlei gebietliche Änderungen, auch wenn der „Ursprungssinn“, einzig und allein der NS-Ideologie geschuldet, nun nicht mehr war.

In der Dezember-Sitzung des Kirchengemeinderates der Gemeinde St. Pauli befasste sich dieser erneut mit dem Umstand, dass die Namensgeberin nicht mehr zum Stadtteil gehört:
„Aufgrund des oben gegebenen historischen Einblicks erscheint es nur logisch, dass die Grenzen zwischen den Stadtteilen und Bezirken erneut überdacht werden. Historische und sozialräumliche Gründe sprechen für eine Korrektur der Bezirksgrenze, zumal 90 Prozent der Gemeindeglieder in Hamburg-Mitte leben.
Mit Änderung der Bezirksgrenze würden sich neue Zuständigkeiten in zahlreichen Verwaltungsverfahren ergeben, was die beiden beteiligten Bezirksverwaltungen aber bereits bei Schaffung des Stadtteils „Sternschanze“ in 2007 praktiziert haben.“

Beschluss:

Die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Hamburg-Mitte bittet die SPD-Bezirksfraktion und die SPD-Bürgerschaftsfraktion sich mit diesem Antrag zu befassen und eine Umsetzung der Grenzverlegung zu ermöglichen.

Einstimmig beschlossen die Genossinnen und Genossen, diesen Antrag an die zuständigen Gremien weiterzugeben mit der Bitte um Befassung.

DER BEZIRKSWAHLKAMPF BEGINNT JETZT! UNSER SPITZENKANDIDAT TOBIAS PIEKATZ:

Am 10.12.2018 haben wir im Saal der Bezirksversammlung tolle Kandidatinnen und Kandidaten für die Bezirksversammlungswahl am 26.05.2019 aufgestellt. Als euer Spitzenkandidat auf der Bezirksliste habe ich mich über den großen Zuspruch von den Delegierten gefreut und bedanke mich für euer Vertrauen. Es macht mich unendlich stolz mit euch zusammen in den Wahlkampf zu ziehen!

Wenn wir gemeinsam in den Wahlkampf ziehen, brauchen wir eine gemeinsame Idee. Ein Regierungsprogramm. Es muss eingängig und präzise sein, einfach zu erzählen, glaubwürdig und es muss kritischen Fragen standhalten. Das Programm liegt noch nicht vor, das müssen wir die nächsten Wochen gemeinsam erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass wir drei Kernthemenfelder für den Wahlkampf haben:

10.000 Wohnungsgenehmigungen im Jahr
Wir haben den Hamburgerinnen und Hamburgern versprochen, jedes Jahr 10.000 Wohnungen zu genehmigen, dadurch bleiben die Mieten stabil, damit sich jede und jeder eine Wohnung in Hamburg leisten kann. Über den Bezirk verteilt müssen wir uns für den Drittelmix einsetzen.

Das heißt sozial geförderte Wohnungen, normale Mietwohnungen, aber auch erschwingliche Eigentumswohnungen. Nur so bleibt Hamburg Mitte vielfältig. Wir wollen lebendige Quartiere die ihren Bewohnerinnen und Bewohnern eine Heimat bieten. In der Zukunft wird das schwerer, weil wir weniger Grundstücke zur Verfügung haben.

Ich bin aber überzeugt, dass die Genossinnen und Genossen in den Stadtentwicklungsausschüssen die richtigen Entscheidungen treffen und Hamburg Mitte ein Ort für uns alle bleibt. Seit 2011 regieren wir den Bezirk und haben bewiesen: Die SPD kann wohnen!

Bedarfsgerechte soziale Infrastruktur
In einer wachsenden Stadt muss die soziale Infrastruktur vom Sportplatz, über den Jugend- und Seniorentreff bis hin zu städtischen Beratungsangeboten wie der Elternschule bedarfsgerecht mitwachsen.

Dabei müssen wir darauf achten, dass wir die guten Angebote fördern und ausbauen, aber auch überholte Konzepte neu entwickeln. Dazu stehen in den kommenden Jahren 100 Millionen Euro des Bundes und der Stadt für den Bezirk Hamburg-Mitte zur Verfügung. Davon werden viele Sportplätze saniert und neue Häuser der Jugend zusammen mit Seniorentreffs gebaut.

In Horn fangen wir an. Wir wollen die modernsten Jugendtreffs des Bezirks und die besten Beratungsangebote sinnvoll kombinieren und tolle Angebote schaffen.

Lebenswerter Bezirk
Jeder von uns nutzt die Parks und Grünanlagen und die Plätze der Stadt in seiner Freizeit. Im lebenswerten Bezirk geht es um die kleinen Sachen die unsere Stadtteile schöner machen.

Wir kümmern uns um Erhalt oder Instandsetzung von Spiel- und Bolzplätzen und Aufstellung von Bänken, die gerade von aufmerksamen Senioren und Seniorinnen an bestimmten Stellen gefordert werden. Dazu stehen in den kommenden Jahren dank Johannes 30 Millionen Euro für die Sanierung von Parks in Hamburg-Mitte zur Verfügung. Hinzu kommt die Neuanlegung des Alster-Bille-Elbe Grünzugs von St. Georg bis Rothenburgsort. Es ist wichtig, dass wir im Bereich der Sicherheit und Ordnung noch besser werden. Wir benötigen einen durchsetzungsfähigen Ordnungsdienst und eine Polizei vor Ort die sich in den Parks und auf den Plätzen präsent zeigt.

In den kommenden Monaten werden die Fachpolitiker der Bezirksfraktion euch die drei Kernthemenfelder und weitere wichtige Punkte hier  ausführlich erklären, damit ihr alle wisst was die SPD in Hamburg-Mitte tolles macht. Denn mit der Aufstellung aller Kandidatinnen und Kandidaten auf allen Listen beginnt der Wahlkampf für uns in Hamburg-Mitte genau: jetzt! Nun gilt es, den Wählerinnen und Wählern aufzuzeigen, was wir bereits in den letzten Jahren für sie erreicht haben und sie von unseren neuen Ideen zu überzeugen, sie damit zu begeistern und uns darin zu unterstützen! Erklärt einfach euren Nachbarn, euren Freunden und Bekannten was die SPD in Hamburg-Mitte macht und erklärt was wir vorhaben.

Ich bin davon überzeugt, dass wir den besten Plan und die besten Ideen für den gesamten Bezirk Hamburg-Mitte haben.
Ich lade euch alle ein, am Wahlprogramm mitzuschreiben. Schreibt dazu einfach eure Ideen und Vorschläge zum Bezirkswahlkampf an das Fraktionsbüro, den Kreis oder wendet euch an die Bezirksabgeordneten und Kandidatinnen und Kandidaten in eurem Distrikt.

Lasst uns zusammen kämpfen mit unseren Themen, unseren tollen Kandidatinnen und Kandidaten und mit eurer Unterstützung. Ich bin optimistisch, dass Hamburg-Mitte weiterhin von der SPD regiert bleibt. Wir werden stärkste Fraktion. Ohne uns geht nichts in Mitte!

Ich freue mich auf den Wahlkampf!
Euer Tobias

ÜBER TOBIAS PIEKATZ

Ich bin 2006 zum Politikstudium an die Helmut-Schmidt-Universität nach Horn gekommen. Inzwischen wohne ich mit meiner Frau und unseren Kindern in Billstedt. Ich arbeite beim Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) in Hamburg Bahrenfeld als Projektleiter für die Campusentwicklung und fahre jeden Morgen mit dem Rad einmal quer durch den besten Bezirk der Welt.

2011 wurde ich für Horn in die Bezirksversammlung gewählt und seitdem ist mein Schwerpunkt die Baupolitik und die Stadtentwicklung, ich war in der Vergangenheit aber auch Mitglied im Sportausschuss und den Regionalausschüssen Horn, Hamm, Borgfelde und Rothenburgsort sowie Wilhelmsburg. Seit drei Jahren bin ich der Parlamentarische Geschäftsführer der Bezirksfraktion. Ich bin Mitglied der AWO und 2. Vorsitzender des Jugendtreffs Hamm.

FRÜHSCHOPPEN UND BERLINFAHRT

POLITISCHE BERLINFAHRT
auch 2019 immer samstags:
26. Januar | 30. März | 27. April | 25. Mai
Bushaltestelle Kirchenallee | 07.00 Uhr

Es geht mit unserem Bundestagsabgeordeten Johannes Kahrs in die Hauptstadt: Auf dem Programm steht eine Stadtrundfahrt, der Besuch des Reichstagsgebäudes und der SPD-Bundestagsfraktion mit Diskussion.

Außerdem gibt es noch Freizeit, um Berlin auf eigene Faust zu erkunden. So gibt es spannende Einblicke ins politische Berlin und in das Herz unserer Hauptstadt. Sagt ruhig Freunden und Bekannten Bescheid und meldet Euch für die kommenden Fahrten an.

BUNDESPOLITISCHER FRÜHSCHOPPEN
auch 2019 immer sonntags von 11 – 13 Uhr:
27. Januar | 24. Februar | 28. April | 26. Mai
Rheinische Republik, Stadthausbrücke 1-3

Beim bundespolitischen Frühschoppen diskutiert unser Bundestagsabgeordneter Johannes Kahrs einmal im Monat mit seinen Gästen über die aktuellen politischen Themen in der Rheinischen Republik auf der schönen Fleetinsel. Gern laden wir Euch dort auf ein Getränk und einen kleinen Snack ein.

Für die Frühschoppen und die Berlinfahrten bitten wir um verbindliche Anmeldung im Bundestagsbüro unter der Telefonnummer 280 555 55 oder schreibt einfach eine E-Mail an johannes@kahrs.de

BUNDESHAUSHALT 2019: ERNEUT ERFOLGREICH FÜR UNSERE STADT

Die Beratungen zum Bundeshaushalt 2019 verliefen für Hamburg wieder einmal äußerst erfolgreich. Insgesamt rund 175 Mio. Euro Bundesmittel investiert der Bund in den kommenden Jahren in verschiedene Projekte der Hansestadt. Von der Start-Up-Förderung über die Neugestaltung von Parkanlagen bis hin zu zahlreichen Kulturprojekten ist ein breites Spektrum an Maßnahmen vertreten:

Rund um das Forschungszentrum DESY und auf dem Gelände der Trabrennbahn soll die „Science City Bahrenfeld“ entstehen – ein Areal, das Wissenschaft, Wirtschaft und Wohnen miteinander verzahnt. Unter der Federführung von DESY soll in der Nachbarschaft ein großes Technologiezentrum für Start-up-Firmen gebaut werden, unterstützt mit 95 Millionen Euro vom Bund.

Das Altonaer Museum gehört zum Kernbestand der Hamburger Museen. Im Jahr 1863 gegründet und 1901 mit einem Museumsneubau ausgestattet, ist es eines der Traditionshäuser in der Hamburger Museumslandschaft. Für eine grundlegende Sanierung, einen Teil-Neubau und die Überarbeitung der Ausstellung stellt der Bund 19,5 Mio. Euro zur Verfügung. Die gleiche Summe wird Hamburg bereitstellen.

Für die Aufwertung von Grünanlagen im Hamburger Osten sollen bis zum Jahr 2022 insgesamt 30 Millionen Euro ausgegeben werden. Der Bund und die Stadt Hamburg beteiligen sich hieran je zur Hälfte. Mit den Mitteln soll eine Entwicklung zu attraktiven und vielfältig nutzbaren Freiräumen ermöglicht werden, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen vor Ort ausgerichtet sind. Ein Schwerpunktgebiet wird der Öjendorfer Park sein.

Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle umspannt Kunst aus acht Jahrhunderten und ist eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands. 2019 feiert die Kunsthalle ihr 150-jähriges Jubiläum und wird dort das Erreichte und die Projekte der Zukunft präsentieren. Trotz umfangreicher Modernisierung (2014-2016) besteht weiterer Sanierungsbedarf. Vor diesem Hintergrund soll die Kunsthalle in den Bereichen Kupferstichkabinett, Bibliothek sowie Sammlungsbereich und historischem Archiv räumlich erweitert und modernisiert werden. Der Bund stellt hierfür 10,7 Millionen Euro zur Verfügung. Hamburg beteiligt sich in gleicher Höhe.

Die zwischen 1968 und 1973 errichtete Alsterschwimmhalle galt seit Aufnahme des Betriebs als das Flaggschiff der Hamburger Bäder – aufgrund der Besucherzahlen aber auch aufgrund der imposanten Architektur. Nach über 40 Betriebsjahren zeigt sich mittlerweile bei der unter Denkmalschutz stehenden Schwimmhalle ein erheblicher Sanierungsbedarf, der mit etwa 70 Millionen Euro Gesamtkosten geschätzt wird. Nun soll die Grundsanierung im Bereich des Denkmalschutzes mit 10 Millionen Euro des Bundes mitfinanziert werden.

Der Friedhof Ohlsdorf – flächenmäßig der größte Parkfriedhof Europas – ist in jeder Hinsicht ein Kulturdenkmal ersten Ranges. Auf dem rund 400 Hektar großen Friedhof befinden sich 12 Kapellen und 26 Mausoleen. Die Entstehungszeit der Bauten reicht von 1880 bis 1983. Diese einzigartigen Zeugnisse der Geschichte, gilt es nachhaltig zu erhalten und denkmalgerecht zu sanieren. Der Sanierungsrückstand wird auf rund 18,1 Millionen Euro kalkuliert. Der Bund stellt, verteilt über die nächsten fünf Jahre, 9,1 Millionen Euro der  Summe zur Verfügung.

Die Evangelische Stiftung Alsterdorf erhält Bundesfördermittel in Höhe von etwa 7,5 Millionen Euro für umfangreiche Sanierungs-, Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im Projekt „Straße der Inklusion“. Ziel des Projektes ist die Errichtung eines barrierefreien Gedenk- und Lernortes, an dem sich Besucher mit der systematischen Massenermordung von Menschen mit Behinderungen in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen können. Die Gebäude befinden sich derzeit allerdings in einem baufälligen Zustand. Der geschätzte Finanzierungsbedarf beläuft sich auf knapp 15 Millionen Euro. Die Hälfte der Kosten für die Sanierung kann nun durch die Förderung des Bundes gedeckt werden.

Das Kraftwerk Bille ging 1901 als viertes Hamburger Kraftwerk ans Netz. Die Liegenschaft überstand als eines der wenigen Gebäude im industriell geprägten Hamburger Osten die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg. Es ist damit Hamburgs ältestes erhaltenes Kraftwerk und ein anschauliches Zeugnis der Hamburger Industrie- und Baugeschichte. Der Bund beteiligt sich an der denkmalgerechten Sanierung mit 2,35 Millionen Euro. Mit Projekten aus Kunst und Kultur in dem Gebäude soll der Hamburger Osten sodann ein neues Vorzeigeprojekt bekommen.

Die Privattheatertage wurden 2012 als Festival, Leistungsschau und Wettbewerb ins Leben gerufen und erfreuen jährlich das regionale und überregionale Publikum. Seither haben sich rund 182 unterschiedliche Privattheater aus 67 Städten und Orten Deutschlands beworben. Vom 11. Juni bis 23. Juni 2019 sollen nun die 8. Privattheatertage in Hamburg stattfinden. Für die Durchführung dieses Festivals stellt der Bund bis 2021 jedes Jahr 500.000 Euro zur Verfügung.

Das Bundesjugendballett ist eine Zierde der Hamburger Kulturlandschaft mit internationaler Ausstrahlung. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt auf die jahrelange finanzielle Unterstützung des Bundes zurückzuführen. Hieran wollen wir anknüpfen und machen das Projekt mit einer Finanzierung von 2,8 Millionen Euro über die nächsten vier Jahre zukunftsfest.

Im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms werden außerdem folgende Projekte mit Bundesmitteln gefördert: Haus des CVJM zu Hamburg (79.000 €), Kohle-Dampf-Seeschiff „Stettin“ (530.000 €), Harburger Schlossgewölbe (190.000 €), Kirche St. Pauli (346.000 €) sowie die Dreieinigkeitskirche St. Georg (305.000 €).

BUNDESPOLITISCHER FRÜHSCHOPPEN – IN BILLSTEDT | MIT HILDEGARD JÜRGENS, MdHB

Am Sonntag, 21. Oktober lädt unsere Billstedter Bürgerschaftsabgeordnete Hildegard Jürgens mit unserem Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs zum nächsten Frühschoppen in Billstedt ein.

Bei einem kleinen Snack und bei Getränken gibt es hier eine gute Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren. Natürlich freuen wir uns, wenn ihr mit dabei seid – wir freuen uns noch mehr, wenn ihr vielleicht die Eine oder den Anderen aus eurem Bekanntenkreis mitbringt, die wir gemeinsam für die SPD begeistern können.

Der Frühschoppen findet im „adam&sophie“ (ehemals Café Hornung), Hasenbanckweg 58 von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt. Anmelden könnt ihr Euch in Johannes Büro unter 280 555 | johannes@kahrs.de .

BESUCH „GARTEN DER FRAUEN“ MIT ANNKATHRIN KAMMEYER, MdHB & HILDEGARD JÜRGENS, MdHB

Der Garten der Frauen ist eine Gedenkstätte des Vereins Garten der Frauen e.V., die sich auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg befindet und in der an Frauen, die in der Hamburger Geschichte bedeutend waren, erinnert wird.

Am Sonnabend, den 3. November um 14.00 Uhr werden wir von Frau Dr. Bake über die Gedenkstatte geführt. Danach gehen wir dann gemeinsam ins Cafe Fritz.

Anmeldung bis zum 31. Oktober:
annkathrin.kammeyer@gmail.com.

FRÜHSCHOPPEN MIT FINANZSENATOR DR. ANDREAS DRESSEL

Bei meinem Frühschoppen dürfen wir im Oktober unseren Finanzsenator Dr. Andreas Dressel begrüßen. Er wird uns Rede und Antwort zu den Haushaltsplanungen des Senats und der laufenden Beratung in der Hamburgischen Bürgerschaft stehen. Gerne lade ich Euch dazu auf ein Getränk bei kleinem Snack ein.

Sonntag, 28. Oktober | 11 – 13 Uhr
Rheinische Republik
Stadthausbrücke 1 – 3

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Platzanzahl ist begrenzt. Wir empfehlen frühes Kommen.