Onlinevotum offiziell mit 84% per Briefwahl bestätigt – SPD Hamburg-Mitte zieht mit Falko Droßmann in den Wahlkampf

Hamburg, 10.05.2021: Das Ergebnis der Aufstellung zur Direktkandidatur der SPD im Bundestagswahlkreis 18 – Hamburg-Mitte wurde heute  per Briefwahl bestätigt. Nachdem bei der pandemiebedingten digitalen Wahlkreisvertreter:innenversammlung am 24.04.21  39 der 71 teilnehmenden Wahlkreisvertreter:innen (54,93 %) für Falko Droßmann (47) votiert haben, wurde dieses Ergebnis nun deutlich mit 58 von 69 abgegebenen Ja-Stimmen (84,06%)  offiziell bestätigt.  (1 Enthaltung, 10 Nein-Stimmen)

Damit ist klar, die SPD zieht im Wahlkreis 18 – Hamburg-Mitte geschlossen in den Wahlkampf.  Ziel ist es, das seit 1965 stets von der SPD gewonnene Direktmandat weiterhin zu besetzen und in Berlin gute Politik für Hamburg zu machen.

Der Wahlkreis 18 umfasst große Teile der zwei Hamburger Bezirke Mitte und Nord mit den Stadtteilen: Billstedt, Horn, Hamm, Borgfelde, St. Georg, Altstadt, Neustadt, Hafencity, St. Pauli, Rothenburgsort, Veddel, Finkenwerder, Uhlenhorst, Hohenfelde, Barmbek, Dulsberg sowie die Inseln Scharhörn und Neuwerk.

 

Entscheidung gefallen: Falko Droßmann soll für unseren Wahlkreis nach Berlin

 

Das Rennen um die Direktkandidatur der SPD im Bundestagswahlkreis 18 – Hamburg-Mitte ist entschieden. Bei der heutigen digitalen Wahlkreisvertreter:innenversammlung haben 39 der 71 Wahlkreisvertreter:innen (54,93 %) für Falko Droßmann (47) votiert. Die übrigen Bewerber:innen Meryem Dagmar Celikkol (51) und Mahmut Cinar (38) haben aufgrund dieses Votums ihre Kandidatur um die SPD – Direktkandidatur für die Bundestagswahl am 26. September zurückgezogen. Das vorläufige Ergebnis muss nun noch bis zum 10. Mai offiziell per Briefwahl bestätigt werden.

Dazu der Kreisvorsitzende der SPD Hamburg-Mitte, Hansjörg Schmidt: „Die vergangenen Monate waren für die SPD im Wahlkreis eine spannende Zeit. Wir hatten viele Hearings mit den Kandidierenden mit einer extrem hohen Beteiligung, bei denen sich die Bewerbenden präsentieren konnten. Nun ist die Zeit der innerparteilichen Auseinandersetzung beendet. Jetzt starten wir mit dem Wahlkampf. Unser Ziel ist es, den Wahlkreis auch weiterhin direkt zu gewinnen. Mit Falko Droßmann haben wir eine sehr bekannte und in Hamburg-Mitte beliebte Persönlichkeit. Falko Droßmann wird den Wahlkreis mit Bravour erobern!“

Dazu die kommissarischen Kreisvorsitzenden der SPD Hamburg-Nord, Alexander Kleinow und Urs Tabbert: „Das Verfahren zur Kandidatenfindung war ein innovatives Format. Nun werden wir mit großer Geschlossenheit in den Wahlkampf gehen. Wir freuen uns auf den Wahlkampf mit Falko Droßmann und sind zuversichtlich, dass wir diesen Wahlkreis erneut gewinnen werden. Falko Droßmann ist ein versierter Sozialpolitiker und weiß welche Themen den Menschen in unserem Wahlkreis wichtig sind.“

Dazu Falko Droßmann: „Ich freue mich über das Ergebnis. Ich kenne den Wahlkreis wie kein Zweiter und werde in den nächsten Wochen jeden Stadtteil persönlich besuchen und um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler werben. Ich bin Sozialpolitiker aus Überzeugung. Nur ein starker Sozialstaat sorgt für Chancengleichheit und Sicherheit in einer Welt des Wandels. Das werde ich auch weiterhin in den Mittelpunkt stellen!“

Pandemiebedingt konnte die Wahl nicht in Präsenz stattfinden. Wie auch in den anderen Wahlkreisen fand die Vorwahl digital statt. Nun werden die Delegierten das Ergebnis per Briefwahl bestätigen. Das offizielle Ergebnis wird am 10. Mai bekannt gegeben.

 

Neue Möglichkeiten der Parteiarbeit – 1.Digitales BarCamp der SPD Hamburg-Mitte ein voller Erfolg

 

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Um auch zu Pandemiezeiten abwechslungsreiche politische Veranstaltungen möglich werden zu lassen, entschloss sich der Kreisvorstand der SPD Hamburg-Mitte ein digitales BarCamp auf die Beine zu stellen. Das Besondere eines BarCamps ist, dass es kein vorab festgelegtes Programm mit festen Sprechern gibt: Die Vorträge und Diskussionen werden am Anfang von allen Teilnehmenden mitentwickelt.

Viele Genoss:innen haben sich spontan gemeldet und ihr Interesse bekundet, bei dem Format mitzuwirken. Am Ende nahmen knapp 130 Personen in insgesamt 16 sogenannten Sessions beim 1. Digitalen BarCamp der SPD Hamburg-Mitte teil. Ein Erfolg auf ganzer Linie.

Die Themen waren so vielfältig wie der Kreis Hamburg-Mitte selbst.  Die Werber Raphael Brinkert und Nico Lumma gaben erste Einblicke in die offizielle Kampagne der SPD für die Bundestagswahl. Der Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen der SPD Hamburg und Gründer des digitalen Distrikts Dockland, Sebastian Jahnz, gab Anreize wie digitale Parteiarbeit gut funktionieren kann. Die Tierschutzbeauftrage Julia Staron bot einen Themenblock zu Tierrechten und Tierschutz an. Der Technologiehistoriker Jens Crueger lockte mit dem besonderen Thema: „Komm wir bauen uns ein Mammut!“.  Die Teilnehmenden des BarCamps konnten mit dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Kevin Kühnert zum Wahlprogramm diskutieren und sich von den MdBs Metin Hakverdi und Dorothee Martin von der letzten US-Wahl berichten lassen – ein Experte aus den USA war live aus Washington zugeschaltet. Katarina Barley setze für die kommende Wahl Impulse zur Europapolitik und mit dem ehemaligen Kreisgeschäftsführer der SPD Hamburg-Mitte, Karl Adam, konnte über politische Sprache diskutiert werden. Darüber hinaus bot das BarCamp Raum für Fankultur. So ist die Landesvorsitzende der Hamburger SPD, Sozialsenatorin Melanie Leonhard, seit ihrem fünften Lebensjahr eine bekennende Anhängerin der „Drei Fragezeichen“. Über ihre Leidenschaft für die erfolgreiche Buch- und Hörspielreihe rund um das Detektiv-Trio Justus Jonas, Peter Show und Bob Andrews diskutierte sie mit Autor und Hörspielproduzent André Minninger. Mit dem Genossen Philipp Urban, der unter anderem auch Fitnesstrainer ist, konnte eine „aktive Pause“ unternommen werden. Mit einfachen Übungen zur Auflockerung wurde Energie für die weiteren Debatten getankt. Immerhin wurde insgesamt mehr als sechs Stunden getagt!

Zum Schluss trafen sich alle im virtuellen „1. Stock“, um den Tag Revue passieren zu lassen. Das Feedback war einstimmig positiv, eine Wiederholung ist unbedingt erwünscht.

Die Teilnehmenden des BarCamps erhielten jede Menge Motivation und Inspiration und verleihen dem Parteileben in Hamburg-Mitte damit neuen Schwung. Eine der schönsten Rückmeldungen lautet „Damit habt Ihr einen neuen Maßstab gesetzt!“ Für die Mitte-Genoss:innen steht fest: Fortsetzung folgt!

Erstes Digitales BarCamp Hamburg-Mitte

Seit fast einem Jahr befinden wir uns nun schon in der Pandemie. Auch unser Parteileben ist dadurch verständlicherweise sehr anders geworden. Viele Treffen finden auf digitaler Ebene statt, wie zum Beispiel auch unsere Kreisweihnachtsfeier, etliche Distriktversammlungen, Bürgerschafts- und Bezirksausschüsse oder auch der Kreisvorstand. Um das Gute in dieser Form der Zusammenkunft zu sehen: Man kommt auch leichter an interessante Gesprächspartner ran – digital lässt es sich häufig bei der einen oder dem anderen auch spontan einrichten.

Nun wollen wir das Ganze weiterführen und haben im letzten Kreisvorstand im Januar beschlossen, dass wir ein digitales BarCamp des Kreises Hamburg-Mitte durchführen. „Was ist denn das?“, fragen sich nun bestimmt einige. BarCamps sind Veranstaltungen mit offenen Workshops, deren Inhalte die Teilnehmenden zu Beginn dieser Tagung festlegen. Es soll nicht stur und stoisch an festgeschriebenen Themen gearbeitet werden, sondern vielmehr soll Sinn und Zweck sein, sich in verschiedenen Räumen zu verschiedenen Thematiken auszutauschen. Worum es da inhaltlich genau geht, bestimmen alle Mitglieder direkt vor Ort mit; nur der grobe Rahmen wird dabei im Vorfeld vorbereitet.

Wir haben uns überlegt, dass das erste „Digitale BarCamp Hamburg-Mitte“ am Sonnabend, dem 27. Februar 2021 von 10-16 Uhr stattfinden soll.

Natürlich bist Du als teilnehmende Person nicht über den gesamten Zeitraum zu einem einzigen Thema an einer Diskussion beteiligt. Es werden verschiedenen Panels / Diskussionsräume angeboten und Du suchst Dir vor Ort aus, zu welchem Bereich Du mitdiskutieren und mitarbeiten möchtest. Vielleicht möchtest Du sogar selbst ein Thema einleiten?

Zum Ende unseres kleinen Kongresses treffen wir uns alle wieder im „Hauptraum“ und tragen zusammen, was den Tag über erarbeitet wurde. Nebenbei wird es auch immer Gelegenheit zum informellen oder spontanem Austausch geben.

Ich sehe dieses Format als Chance, uns trotz dieser Zeit zu sortieren, das Jahr zu planen, auf den bevorstehenden Wahlkampf vorzubereiten und bin sehr gespannt auf Eure Ideen, Eingaben und Gestaltungsvorschläge.

Wenn Du schon jetzt Ideen hast, die Du einbringen möchtest, dann melde Dich bitte kurz im Kreisbüro.

Auf eine spannende Veranstaltung!

Euer  Hansjörg Schmidt


Weitere Infos:

Zur Anmeldung geht es hier!

Wie läuft es ab?

Wir starten um 10 Uhr mit der Begrüßung und der Sessionplanung. Danach verteilen wir uns auf die verschiedenen virtuellen Räume.

Wie kann ich mitmachen?

Registrier Dich einfach über den Link oben. Du brauchst Zoom, damit Du per Video an den Sessions teilnehmen kannst!

Wie kann ich mich einbringen?

Das Barcamp basiert im Ablauf, in der Sessionplanung, in der Dokumentation und ansonsten auch überall sonst auf Eigenverantwortung und Eigeninitiative. Jede/r kann mit seinen/ihren Beiträgen zum Erfolg der Veranstaltung beitragen.

Bin neugierig, habt Ihr schon Namen und Themen?

Ja, es haben sich schon unter anderem Melanie Leonhard, Kevin Kühnert, Katarina Barley und viele andere spannende Referenten angemeldet. Die Themen reichen von Wahlkampfkampagnen über Tierschutz bis hin zu brandaktuellen Themen wie den Wallstreet-Bets und der US-Wahlnachlese. Und Du kannst gerne auch noch Themen einbringen.

HANSJÖRG SCHMIDT NEUER KREISVORSITZENDER

Hansjörg Schmidt (Foto: Jannik Bartosch)

Hansjörg Schmidt (45) ist neuer Kreisvorsitzender der SPD Hamburg-Mitte. Die Kreisdelegiertenversammlung hat den Bürgerschaftsabgeordneten aus Horn mit 80,6 Prozent am 23.10.2020 gewählt.

Die Wahl war notwendig, da Johannes Kahrs im Mai 2020 überraschend den Rücktritt von allen politischen Ämtern bekannt gab. Dies beinhaltete auch den Posten des Kreisvorsitzenden, den er seit 2002 innehatte. Über die Sommermonate wurde der Kreis Mitte kommissarisch der Bürgerschaftspräsidentin und stellvertretenden Kreisvorsitzenden Carola Veit betreut.

Am vorletzten Freitag im Oktober fand eine Kreisdelegiertenversammlung – nicht wie üblich im Kurt-Schumacher-Haus, sondern wegen der Corona-Pandemie in einem eigens dafür angemieteten Saal – statt. In dieser kurzen Veranstaltung stellte sich Hansjörg Schmidt zur Wahl. Zuvor war er einstimmig vom Kreisvorstand für das Amt des Kreisvorsitzenden nominiert worden. Sein Wahlergebnis zeigt die große Zustimmung zu seiner Person unter den Genossinnen und Genossen, die sich auf die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Kreisvorsitzenden freuen.

„Es sind große Fußstapfen in die ich da trete“, so Schmidt. „Johannes Kahrs hat große Verdienste um die SPD Hamburg-Mitte und ich trete seine Nachfolge mit großem Respekt an. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und verfolge das Ziel, die Vielfalt an Meinungen und talentierten Personen im Kreis zu fördern und auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören. Im Vordergrund steht nun die Bundestagswahl 2021, auf die wir uns komplett fokussieren, um wie in all den Jahren zuvor wieder ein Direktmandat für die SPD in Hamburg Mitte zu erlangen.“

Über Schmidt:
Hansjörg Schmidt ist Geschäftsführer eines Softwareunternehmens, welches er 2001 gemeinsam mit vier weiteren Kollegen aus dem Studium der Informatik heraus gegründet hat.
Von 1997 bis 2011 war er Mitglied in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Von 2001 bis 2008 war er dort stv. Fraktionsvorsitzender. Von 2008 bis 2011 war Hansjörg Schmidt Fraktionsvorsitzender der SPD.
Seit 2011 ist er direkt gewählter Abgeordneter für den Wahlkreis I. Zugleich war er in dieser Legislaturperiode Vorsitzender des Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Medien.
2015 und auch 2019 gelang ihm jeweils die Wiederwahl. Für seine Fraktion ist er seitdem der Fachsprecher für Wirtschaft sowie Medien- und Netzpolitischer Sprecher.
Seit 2017 ist er Mitglied im NDR-Rundfunkrat.
Hansjörg Schmidt ist verheiratet und hat ein Kind und lebt seit seiner Geburt in Hamburg-Horn und Hamm und ist Vorsitzender der SPD-Horn.

St. Pauli-Kirche zurück nach St. Pauli

Am Freitag, dem 15. Februar 2019 tagte die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Hamburg-Mitte, um das Wahlprogramm zu diskutieren und zu verabschieden. Bei dieser Versammlung wurde auch ein Initiativantrag besprochen. Hintergrund: der Kirchengemeinderat der St. Pauli-Kirche, die kurioserweise im Bezirk Altona und nicht im Stadtteil St. Pauli liegt, war an die Politik herangetreten, um um Unterstützung zu bitten, damit die Kirche, die dem Stadtteil seinen Namen gab, wieder in diesen zurückgeführt wird.

Im Mai feiert die Gemeinde der St. Pauli-Kirche ihr 200jähriges Bestehen. Dies hielt sie für einen guten Anlass, um den Fokus wieder auf diesen in den letzten Jahren so oft vergessenen Umstand zu legen.

Der Antrag:

St. Pauli-Kirche zurück nach St. Pauli

Sachverhalt:
Die heutige St. Pauli-Kirche, deren Vorgängerin bereits seit 1682 Erwähnung an diesem Ort findet, liegt im Hamburger Bezirk Altona. Die Grundsteinlegung des dieser Art heute so dort stehenden Gotteshauses erfolgte am 06. Mai 1819 und jährt sich somit bald zum zweihundertsten Mal. Vor Eingemeindung in die Hansestadt Hamburg, stand die Kirche in der Vorstadt, genannt Hamburger Berg. Als dieser 1833 Hamburg zugeordnet wurde, diente die St. Pauli-Kirche dem Stadtteil sogar als Namensgeberin. Der Stadtteil St. Pauli selbst gehört bis heute zum Bezirk Hamburg-Mitte.

1937 erfolgte während der NS-Zeit die Umsetzung des Groß-Hamburg-Gesetzes, wonach u.a. die zuvor preußische Stadt „Altona“ hamburgisch wurde. Bis dahin verlief die Grenze zwischen Altona und Hamburg wesentlich weiter westlich, nämlich entlang der Straße Pepermölenbek bis hin zum Nobistor.

Am 26. Oktober 1938 ergaben sich formell geänderte Grenzverläufe aus der „Bekanntmachung über die Gebietseinteilung der Hansestadt Hamburg vom 26. Oktober 1938“ (Hamburgisches Verordnungsblatt 1938 S. 207). Der damalige Reichsstatthalter und Gauleiter des Gaues Hamburg der NSDAP ließ die Grenzen der Bezirke so ziehen, dass sich leistungsfähige Ortsgruppen bilden ließen. Hauptaugenmerk der Neuzuschneidung lag darin, sich „in erster Linie nach dem Gesichtspunkt der bestmöglichen politischen Erziehung und sozialen Betreuung der Bevölkerung [zu orientieren].“ (vgl. Die neue Gebietseinteilung der Hansestadt Hamburg, In: „Hamburgs Verwaltung und Wirtschaft“ (Monatsschrift), Jahrgang 1938, Heft 8 S. 153/154)

Nach Kriegsende gab es keinerlei gebietliche Änderungen, auch wenn der „Ursprungssinn“, einzig und allein der NS-Ideologie geschuldet, nun nicht mehr war.

In der Dezember-Sitzung des Kirchengemeinderates der Gemeinde St. Pauli befasste sich dieser erneut mit dem Umstand, dass die Namensgeberin nicht mehr zum Stadtteil gehört:
„Aufgrund des oben gegebenen historischen Einblicks erscheint es nur logisch, dass die Grenzen zwischen den Stadtteilen und Bezirken erneut überdacht werden. Historische und sozialräumliche Gründe sprechen für eine Korrektur der Bezirksgrenze, zumal 90 Prozent der Gemeindeglieder in Hamburg-Mitte leben.
Mit Änderung der Bezirksgrenze würden sich neue Zuständigkeiten in zahlreichen Verwaltungsverfahren ergeben, was die beiden beteiligten Bezirksverwaltungen aber bereits bei Schaffung des Stadtteils „Sternschanze“ in 2007 praktiziert haben.“

Beschluss:

Die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Hamburg-Mitte bittet die SPD-Bezirksfraktion und die SPD-Bürgerschaftsfraktion sich mit diesem Antrag zu befassen und eine Umsetzung der Grenzverlegung zu ermöglichen.

Einstimmig beschlossen die Genossinnen und Genossen, diesen Antrag an die zuständigen Gremien weiterzugeben mit der Bitte um Befassung.

DER BEZIRKSWAHLKAMPF BEGINNT JETZT! UNSER SPITZENKANDIDAT TOBIAS PIEKATZ:

Am 10.12.2018 haben wir im Saal der Bezirksversammlung tolle Kandidatinnen und Kandidaten für die Bezirksversammlungswahl am 26.05.2019 aufgestellt. Als euer Spitzenkandidat auf der Bezirksliste habe ich mich über den großen Zuspruch von den Delegierten gefreut und bedanke mich für euer Vertrauen. Es macht mich unendlich stolz mit euch zusammen in den Wahlkampf zu ziehen!

Wenn wir gemeinsam in den Wahlkampf ziehen, brauchen wir eine gemeinsame Idee. Ein Regierungsprogramm. Es muss eingängig und präzise sein, einfach zu erzählen, glaubwürdig und es muss kritischen Fragen standhalten. Das Programm liegt noch nicht vor, das müssen wir die nächsten Wochen gemeinsam erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass wir drei Kernthemenfelder für den Wahlkampf haben:

10.000 Wohnungsgenehmigungen im Jahr
Wir haben den Hamburgerinnen und Hamburgern versprochen, jedes Jahr 10.000 Wohnungen zu genehmigen, dadurch bleiben die Mieten stabil, damit sich jede und jeder eine Wohnung in Hamburg leisten kann. Über den Bezirk verteilt müssen wir uns für den Drittelmix einsetzen.

Das heißt sozial geförderte Wohnungen, normale Mietwohnungen, aber auch erschwingliche Eigentumswohnungen. Nur so bleibt Hamburg Mitte vielfältig. Wir wollen lebendige Quartiere die ihren Bewohnerinnen und Bewohnern eine Heimat bieten. In der Zukunft wird das schwerer, weil wir weniger Grundstücke zur Verfügung haben.

Ich bin aber überzeugt, dass die Genossinnen und Genossen in den Stadtentwicklungsausschüssen die richtigen Entscheidungen treffen und Hamburg Mitte ein Ort für uns alle bleibt. Seit 2011 regieren wir den Bezirk und haben bewiesen: Die SPD kann wohnen!

Bedarfsgerechte soziale Infrastruktur
In einer wachsenden Stadt muss die soziale Infrastruktur vom Sportplatz, über den Jugend- und Seniorentreff bis hin zu städtischen Beratungsangeboten wie der Elternschule bedarfsgerecht mitwachsen.

Dabei müssen wir darauf achten, dass wir die guten Angebote fördern und ausbauen, aber auch überholte Konzepte neu entwickeln. Dazu stehen in den kommenden Jahren 100 Millionen Euro des Bundes und der Stadt für den Bezirk Hamburg-Mitte zur Verfügung. Davon werden viele Sportplätze saniert und neue Häuser der Jugend zusammen mit Seniorentreffs gebaut.

In Horn fangen wir an. Wir wollen die modernsten Jugendtreffs des Bezirks und die besten Beratungsangebote sinnvoll kombinieren und tolle Angebote schaffen.

Lebenswerter Bezirk
Jeder von uns nutzt die Parks und Grünanlagen und die Plätze der Stadt in seiner Freizeit. Im lebenswerten Bezirk geht es um die kleinen Sachen die unsere Stadtteile schöner machen.

Wir kümmern uns um Erhalt oder Instandsetzung von Spiel- und Bolzplätzen und Aufstellung von Bänken, die gerade von aufmerksamen Senioren und Seniorinnen an bestimmten Stellen gefordert werden. Dazu stehen in den kommenden Jahren dank Johannes 30 Millionen Euro für die Sanierung von Parks in Hamburg-Mitte zur Verfügung. Hinzu kommt die Neuanlegung des Alster-Bille-Elbe Grünzugs von St. Georg bis Rothenburgsort. Es ist wichtig, dass wir im Bereich der Sicherheit und Ordnung noch besser werden. Wir benötigen einen durchsetzungsfähigen Ordnungsdienst und eine Polizei vor Ort die sich in den Parks und auf den Plätzen präsent zeigt.

In den kommenden Monaten werden die Fachpolitiker der Bezirksfraktion euch die drei Kernthemenfelder und weitere wichtige Punkte hier  ausführlich erklären, damit ihr alle wisst was die SPD in Hamburg-Mitte tolles macht. Denn mit der Aufstellung aller Kandidatinnen und Kandidaten auf allen Listen beginnt der Wahlkampf für uns in Hamburg-Mitte genau: jetzt! Nun gilt es, den Wählerinnen und Wählern aufzuzeigen, was wir bereits in den letzten Jahren für sie erreicht haben und sie von unseren neuen Ideen zu überzeugen, sie damit zu begeistern und uns darin zu unterstützen! Erklärt einfach euren Nachbarn, euren Freunden und Bekannten was die SPD in Hamburg-Mitte macht und erklärt was wir vorhaben.

Ich bin davon überzeugt, dass wir den besten Plan und die besten Ideen für den gesamten Bezirk Hamburg-Mitte haben.
Ich lade euch alle ein, am Wahlprogramm mitzuschreiben. Schreibt dazu einfach eure Ideen und Vorschläge zum Bezirkswahlkampf an das Fraktionsbüro, den Kreis oder wendet euch an die Bezirksabgeordneten und Kandidatinnen und Kandidaten in eurem Distrikt.

Lasst uns zusammen kämpfen mit unseren Themen, unseren tollen Kandidatinnen und Kandidaten und mit eurer Unterstützung. Ich bin optimistisch, dass Hamburg-Mitte weiterhin von der SPD regiert bleibt. Wir werden stärkste Fraktion. Ohne uns geht nichts in Mitte!

Ich freue mich auf den Wahlkampf!
Euer Tobias

ÜBER TOBIAS PIEKATZ

Ich bin 2006 zum Politikstudium an die Helmut-Schmidt-Universität nach Horn gekommen. Inzwischen wohne ich mit meiner Frau und unseren Kindern in Billstedt. Ich arbeite beim Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) in Hamburg Bahrenfeld als Projektleiter für die Campusentwicklung und fahre jeden Morgen mit dem Rad einmal quer durch den besten Bezirk der Welt.

2011 wurde ich für Horn in die Bezirksversammlung gewählt und seitdem ist mein Schwerpunkt die Baupolitik und die Stadtentwicklung, ich war in der Vergangenheit aber auch Mitglied im Sportausschuss und den Regionalausschüssen Horn, Hamm, Borgfelde und Rothenburgsort sowie Wilhelmsburg. Seit drei Jahren bin ich der Parlamentarische Geschäftsführer der Bezirksfraktion. Ich bin Mitglied der AWO und 2. Vorsitzender des Jugendtreffs Hamm.

FRÜHSCHOPPEN UND BERLINFAHRT

POLITISCHE BERLINFAHRT
auch 2019 immer samstags:
26. Januar | 30. März | 27. April | 25. Mai
Bushaltestelle Kirchenallee | 07.00 Uhr

Es geht mit unserem Bundestagsabgeordeten Johannes Kahrs in die Hauptstadt: Auf dem Programm steht eine Stadtrundfahrt, der Besuch des Reichstagsgebäudes und der SPD-Bundestagsfraktion mit Diskussion.

Außerdem gibt es noch Freizeit, um Berlin auf eigene Faust zu erkunden. So gibt es spannende Einblicke ins politische Berlin und in das Herz unserer Hauptstadt. Sagt ruhig Freunden und Bekannten Bescheid und meldet Euch für die kommenden Fahrten an.

BUNDESPOLITISCHER FRÜHSCHOPPEN
auch 2019 immer sonntags von 11 – 13 Uhr:
27. Januar | 24. Februar | 28. April | 26. Mai
Rheinische Republik, Stadthausbrücke 1-3

Beim bundespolitischen Frühschoppen diskutiert unser Bundestagsabgeordneter Johannes Kahrs einmal im Monat mit seinen Gästen über die aktuellen politischen Themen in der Rheinischen Republik auf der schönen Fleetinsel. Gern laden wir Euch dort auf ein Getränk und einen kleinen Snack ein.

Für die Frühschoppen und die Berlinfahrten bitten wir um verbindliche Anmeldung im Bundestagsbüro unter der Telefonnummer 280 555 55 oder schreibt einfach eine E-Mail an johannes@kahrs.de