TEXT Falko Droßmann

Große Ziele hatte sich der Bezirk Anfang des letzten Jahres gesetzt: Das Umfeld des Hauptbahnhofes sollte sauberer, heller, sicherer werden.

Inzwischen wurde eine Menge umgesetzt: Die alten Bunkerköpfe wurden abgerissen, Treppenanlagen beseitigt, alte Mauern abgerissen. Mehr als eintausend Lampen wurden ausgetauscht, die Toilettenanlagen saniert und sechs Mitarbeiter bei der Stadtteinigung eingestellt, die täglich 20 Stunden vor Ort sind und reinigen. Die Polizei ist in Doppelstreife aus Landes- und Bundespolizei vor Ort.

Und gerade in den letzten Tagen wurde der Hachmannplatz vor der Sicherheitswache völlig erneuert: Ein breiter Boulevard an der Kirchenallee, Elektroladesäulen und Behindertenparkplätze sowie Stellplätze, die auch für heutige Autos groß genug sind, darüber hinaus gibt es weitere Taxistellplätze am Südsteg.

Im kommenden Jahr dann werden wir mit dem Hachmannplatz vor dem Ohnsorg Theater weitermachen.
Der bisherige Taxistellplatz wird deutlich verkleinert, dafür kommen Carsharing- und Elektrostellplätze.
Die Straße vor dem Biberhaus werden wir schließen, um so ein echtes Entrée für das Biberhaus zu schaffen und auch mal einen Kaffee trinken zu können.
Wir werden Abholpunkte für die mehr als 200.000 Kreuzfahrttouristen schaffen, die jährlich am Hauptbahnhof ihr Gepäck abgeben, damit es in den Hafen gebracht werden kann. Und wir werden Hunderte von neuen Fahrradständern aufstellen.

Alles in Allem: Der Aufwand lohnt sich. Schon jetzt erhalten wir eine Menge guter Rückmeldungen von Menschen, für die das Umfeld um den Hauptbahnhof immer ein verschmutzter Angstraum war. Ich bin sehr zuversichtlich, dass unsere Maßnahmen dazu beitragen, die Zeit bis zur völligen Sanierung des Hauptbahnhofes, die in einigen Jahren ansteht, gut zu überbrücken. Dann werden wir die Situation nicht nur für die mehr als 500.000 Fahrgäste täglich, sondern auch für den Hauptbahnhof als eines der wichtigsten Tore nach Hamburg deutlich verbessert haben.